Am Anfang war die Ausbildung vielleicht genau das, worauf du Bock hattest: endlich raus aus dem dauernden Schulalltag, nicht nur rumsitzen und stattdessen draußen arbeiten, etwas Echtes machen und am Ende vom Tag sehen, was man geschafft hat.
Und dann kommt irgendwann dieser Punkt, an dem plötzlich alles gleichzeitig passiert. Berufsschule stresst, auf der Baustelle läuft nicht immer alles perfekt und gefühlt muss man sich tausend Pflanzennamen merken, die gestern noch komplett unbekannt waren.
Manchmal sitzt man dann einfach da und denkt sich:
„Ey, das ist mir alles gerade zu viel!“
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Diese Gedanken haben viel mehr Azubis, als man denkt
Vielleicht hast du manchmal das Gefühl, dass alle anderen besser klarkommen als du. Und dann fängt der Kopf an zu overthinken, ob du überhaupt genug für die Ausbildung tust.
Aber ehrlich: Genau solche Phasen haben mega viele Azubis im Garten- und Landschaftsbau. Darüber redet nur fast keiner offen.
Manchmal läuft’s halt einfach nicht rund. Und das bedeutet nicht direkt, dass du ungeeignet bist oder den falschen Weg gewählt hast.
Die Ausbildung hat trotzdem richtig viele gute Seiten
Die Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin oder zum Landschaftsgärtner ist genau das Gegenteil von langweilig.
Du bist draußen unterwegs, arbeitest im Grünen und machst echte Projekte mit deinem Team. Am Ende vom Tag siehst du direkt, was entstanden ist — ein Garten, eine Terrasse, ein Schulhof oder eine komplette Außenanlage.
Und genau dieses Gefühl feiern viele an dem Beruf.
Nicht jeder Job hat „brum brum“-Momente
Und ja, seien wir ehrlich: Bagger fahren ist halt schon irgendwie wild.
Mit großen Maschinen arbeiten, auch manchmal sitzen und entspannt „brum brum“ über die Baustelle rollen — das feiern Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner.
Natürlich steckt da Verantwortung dahinter, aber genau diese Mischung macht den Job spannend: Natur, Teamarbeit, Technik und Outdoor.
Arbeiten im Grünen fühlt sich einfach anders an
Viele merken erst in der Ausbildung, wie nice es eigentlich ist, draußen zu arbeiten. Frische Luft, Bewegung, nicht jeden Tag derselbe Ablauf und dabei sogar noch etwas für die Natur tun.
Denn das, was du baust und pflanzt, bleibt oft viele Jahre bestehen. Du machst Orte grüner, lebenswerter und hilfst dabei, Städte nachhaltiger zu gestalten.
Wenn der Kopf voll ist: Rede darüber
Trotzdem gibt es natürlich Tage, an denen einfach alles nervt. Genau dann ist es wichtig, nicht alles mit sich selbst auszumachen.
Das Ausbildungsförderwerk unterstützt Azubis auch beim Thema Gesundheit und Belastung in der Ausbildung. Und mit Plattformen wie azubi.help gibt es Menschen, die zuhören und helfen können, wenn man gerade nicht weiterweiß.
Sich Unterstützung zu holen, ist absolut kein Zeichen von Schwäche. Eher das Gegenteil.
Azubi.Help
Lass dir helfen
Kein Azubi hat vom ersten Tag an alles drauf. Manchmal läuft’s easy — und manchmal eben gar nicht.
Eure Gesundheit geht uns alle an!
Lass dir helfen wenn dir gerade alles zu viel wird - hier gibt es weitere Infos rund um Gesundheit und Belastung in der Ausbildung.