WorldSkills

WorldSkills 2026:  Marc-Aurel Spalek und Lennard Weitzmann sichern sich Bronze 

Shanghai, 27. September 2026: Marc-Aurel Spalek und Lennard Weitzmann sichern sich mit starker Leistung über vier Wettbewerbstage in Shanghai einen Podiumsplatz bei der Berufeweltmeisterschaft im Skill Landscape Gardening. Die beiden Sachsen, die für Deutschland an den Start gingen, gehören damit zu den drei weltbesten landschaftsgärterischen Teams.

Silber ging an das Zweierteam aus China, Gold sicherte sich das Team aus Frankreich. In Shanghai bewiesen Marc-Aurel Spalek (u. r.) und Lennard Weitzmann (u. l.), beide von der Firma Wirth & Wiener GmbH aus Chemnitz, als Teil der deutschen Berufe-Nationalmanschaft die Qualität der deutschen Berufsausbildung. Mehr als 1.500 Teilnehmende aus ca. 70 Ländern und Regionen kämpften in mehr als 60 Disziplinen um die Titel. (Foto: AuGaLa/Reidel).

Die Weltmeisterschaft der Berufe 2026 in Shanghai

Vom 22. bis 27. September 2026 verwandelte sich die pulsierende Metropole Shanghai in China in den globalen Treffpunkt der beruflichen Spitzentalente. Der 48. WorldSkills-Wettbewerb, die Weltmeisterschaft der Berufe, fand im hochmodernen National Exhibition and Convention Center (NECC) statt. Bis zu 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 70 Ländern und Regionen kämpfen in mehr als 60 Disziplinen um Medaillen – vom Garten- und Landschaftsbau bis hin zu Hightech-Berufen.

Mit dabei waren die besten Nachwuchsfachkräfte der Welt – junge Talente, die mit Leidenschaft, Kreativität und handwerklichem Können zeigten, wie modern berufliche Ausbildung heute ist. Parallel zur Wettkampfwoche brachte die WorldSkills Conference Experten und Expertinnen aus Politik, Wirtschaft und Bildung zusammen. Themen wie Green Skills, Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Ausbildung standen im Fokus.

Team Germany: Wir Waren dabei!

Mit 36 Teilnehmenden reiste Team Germany zu den WorldSkills 2026 nach Shanghai – und im Skill Landscape Gardening ging ein starkes deutsches Team an den Start: Lennard Weitzmann (u. r.) und Marc-Aurel Spalek (u. l.) vertraten Deutschland auf der Berufs-Weltmeisterschaft.

Zur Pressemeldung
Marc Aurel Spalek und Lennard Weitzmann sind die Sieger des Landschaftsgärtner-Cups 2025

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27.09.2026 - Closing Ceremony

Bronze für das deutsche Team
Am Sonntagabend, den 27. September 2026, wurden die Medaillen in 64 nicht akademischen Berufen in einer feierlichen Abschlusszeremonie an die Gewinner vergeben. Die Ehrung begann mit der Kategorie Building and Construction und somit war der Skill 37, Landscape Gardening, bereits als neunter an der Reihe.
Die Fans vor Ort sowie die Daheimgebliebenen fieberten diesem Moment unter Hochspannung entgegen und als die Länder für die Siegerehrung noch ohne Reihenfolge aufgerufen wurden, war klar: Das deutsche Nationalteam hat eine Medaille gewonnen. Lennard Weitzmann und Marc-Aurel Spalek stiegen auf das Podest für den dritten Platz und erhielten die Bronzemedaille.
Beide freuten sich riesig, war dies doch der erhoffte Lohn nach vier Wettkampftagen, die sowohl körperlich als auch mental alles forderten.

Frankreich ist Weltmeister
Das Team aus Frankreich – Justin Kress und Corentin Mathieu (743 Punkte) – sicherte sich Platz 1 und ist Weltmeister im Garten- und Landschaftsbau. Vize-Weltmeister sind Zhu Nie und Run Cai aus China mit 740 Punkten. Lennard Weitzmann und Marc-Aurel Spalek erzielten 732 Punkte. Auf Platz vier landete das Frauenteam aus Südtirol (Italien). Die Schweizer wurden Fünfte.
Eine spektakuläre Show umrahmte die mehrstündigen Feierlichkeiten und am Ende gab es auf der sich anschließenden Farewell-Party das verdiente „Abfeiern“ zusammen mit dem ganzen deutschen Nationalteam sowie allen anderen teilnehmenden Nationen.

Die nächsten WorldSkills finden 2028 in Aichi/Japan statt.

26.09.2026 Tag 4

Was für ein Finale!
Marc-Aurel und Lennard haben noch mal alles gegeben. Sechs Stunden Schlusssprint – eine wahnsinnige Leistung.
Die Vorarbeit von Tag 3 wurde heute Vormittag sichtbar. Die Einzelteile der Brücke waren überraschend schnell zusammengebaut. Gemeinsam schraubten Lennard und Marc-Aurel die Holzdielen auf der gewölbten Konstruktion auf und trugen das aufwendig produzierte Holzbauwerk in den Garten. Die Brücke passte – jetzt musste sie nur noch mit der Wasserwaage ausgerichtet werden.

Danach galt es, die Pflanzung und den Teich fertigzustellen. Lennard erteilte zwei Hibiskus einen fachkundigen Pflanzschnitt und unterpflanzte die beiden Solitärgehölze mit Gräsern. In Richtung Weg belegte er die modellierte Pflanzfläche dicht mit Moos.
Marc-Aurel stattete den Teich mit schwarzen Zierkieseln aus, kaschierte die Folie und pflanzte die Seerosen an die tiefsten Stellen. Danach sprudelte das Wasser munter aus der mit Tuffsteinen modellierten Quelle und ließ den Wasserspiegel steigen.
Nationaltrainer Johannes Gaugel unterstützte und coachte die Jungs, wann und wo immer offiziell möglich, mit seiner ruhigen, bedachten Art bei diesem grandiosen Finale.

Vier Tage voller Schweiß, Präzision und Teamwork
Nach der Mittagspause hatten die beiden ausreichend Zeit für einen exakten Feinschliff am Projekt. Ihr Wunsch war, dass die Fans erst in den letzten fünf Minuten mit dem Applaus und Jubel anstimmen, und diese hielten sich strikt an die Vorgaben.
Aber dann gab es kein Halten mehr. Über zwanzig Sachsen legten sich ins Zeug und sangen sogar das Steigerlied. Das Anfeuern ging minutenlang über die Schlusssekunde hinaus. Marc-Aurel und Lennard fielen sich erleichtert in die Arme – nach 22 harten Stunden! Das war pures Gänsehautfeeling.

Wie sich die letzten fünf Minuten eines 22-stündigen Wettbewerbs anhören? Laut, emotional und unvergesslich. Die Fans von Marc-Aurel und Lennard gaben beim Endspurt noch einmal alles und sorgten für echte Gänsehautmomente. Im Video könnt ihr die besondere Atmosphäre beim Finale der WorldSkills 2026 selbst erleben.

"Wir sind wahnsinnig stolz", sagt Axel Keul, Geschäftsführer des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus Sachsen e. V..

25.09.2026 Tag 3

Aufregender Tagesbeginn
Leider gab es für unser Team heute Morgen keine allzu motivierende Nachricht: Die Mauer von Tag eins war um einige Zentimeter zu lang und musste in Teilen rückgebaut werden. Das fraß dann gleich mal den hart erarbeiteten Zeitpuffer auf. Marc-Aurel und Lennard taten das Unvermeidliche, sonst hätte die Holzbrücke keinen Platz. Sie kaschierten die Stelle perfekt mit den Steinen aus dem Teich.

Anspruchsvolle Holzarbeiten
Landschaftsgärtner sind bei diesen WorldSkills auch ein bisschen Zimmerer. Die Holzbrücke über den Teich verläuft in einem Bogen und ist mit Holzverbindungen zusammengesetzt. Auch das Brückengeländer wird mit dieser Technik erstellt. Eine sehr aufwendige und handwerklich anspruchsvolle Arbeit, die Lennard heute – bis auf diverse Hilfeleistungen beim Teichbau und der Pflanzung vollauf beschäftigte.
Marc-Aurel baute heute Morgen als Erstes ein Dekoelement aus dünnen Holzlatten in den fensterförmigen Ausschnitt der Wand. Die Optik durfte sich jedes Team frei wählen. Auch bei diesem Element war der Weg vorbei an den internationalen Wettbewerbsbaustellen inspirierend.

Teichbau
Schaufeln, und die Fundamentsteine für die Brücke über den Teich legen und einmessen. Das waren die ersten Arbeiten beim Teichbau. Danach ging es mit Vlies und Folie, und dort, wo die Steine hinkamen, erneut mit dem gleichen Aufbau weiter. Marc-Aurel platzierte die typisch chinesischen Tuffsteine gekonnt und überlegt, mit dem „Gesicht“ nach vorn.

Pflanzung entlang der Mauer
Die Pflanzenauswahl, die Lennard und Marc-Aurel für den schmalen Streifen entlang der Mauer auswählten, ist sehr harmonisch platziert. In der Ecke stehen zwei Bananen – die erst einmal ausgewickelt werden mussten. Sie korrespondieren perfekt mit einem kugelförmigen Gehölz daneben. Die schlanken, dünnen Bambuspflanzen platzierte Marc-Aurel links und rechts vom Fenster. Für die Unterpflanzung wählte er Gräser und ein dritter Bonsai ist ein weiterer Blickfang.
Nach diesem dritten Tag waren die beiden mental und körperlich zum ersten Mal am Limit.

24.09.2026 Tag 2


Anspruchsvolle Natursteinmauer
Das war heute ein harter Tag. Die Steine für die Natursteinmauer kosteten in der Bearbeitung nicht nur viel Zeit, sondern auch jede Menge Kraft. Manche Platten wollten einfach nicht springen, was bei anderen Teams so manchem Hammer den Stiel brach. Die zweihäuptige Mauer der Sachsen steht und ist oben am Haupt mit polygonal geschnittenen Schieferplatten abgedeckt.

Der Weg ist das Ziel
Während Marc-Aurel an der Mauer baute, kümmerte sich Lennard zuerst um die Einfassung des Weges, der einige Ecken und Kanten bei der Formgebung enthält. Beim Auspflastern war Kreativität angesagt. Die beiden Sachsen entschieden sich für ein Muster aus hellen Natursteinplatten im wilden Verband und Lennard füllte die Lücken mit gestellten, dünnen, eng gelegten Schieferplatten aus.
Fast alle Wege der 18 teilnehmenden Teams sehen anders aus. Manche verwendeten die Schieferplatten flächig, meist aus Zeitmangel.
Überhaupt war das zu das zu bewältigende Pensum heute herausfordernd.

Pflanzung
Auch bei der Pflanzung durften die Teams ihr kreatives Fachwissen zeigen. Es galt, die hintere Seite der Mauer zu verblenden und eine attraktive Pflanzung innerhalb des mit gewölbten Dachschiefer-Platten abgegrenzten Beets zu erstellen. Ein zweiter Bonsai steht nun im deutschen Garten harmonisch platziert zwischen Blühendem und dicht gepflanzten Gräsern.
Am Ende galt es, die Pflanzungen zu gießen, das Pflaster korrekt einzusanden und einzuschwemmen, sowie den Garten in einem akkuraten Zustand für die Juroren zu hinterlassen.
Jetzt stehen noch der Teich und die Steinsetzung aus. Wir lassen uns überraschen, was an Tag drei alles zu leisten ist. Heute haben die Jungs bereits Vollgas gegeben und haben im Interview von einem sportlichen Tag gesprochen, den sie morgen in gleicher Qualität fortsetzen wollen.

23.09.2026 Tag 1


Der Start
Der Startpfiff für den ersten Wettbewerbstag ertönte für Marc-Aurel Spalek und Lennard Weitzmann um 9.30 Uhr. Das Tagesziel, das für die modulare Bewertung heute erreicht werden musste, waren eine Natursteinmauer mit Abdeckplatten in abgestufter Form, eine kleine Pflanzung und die Dekoration des runden Mondtores mit Verblendersteinen und zwei Laternen.
Wo nötig, wie bei der Vermessung, arbeiteten die beiden jungen Landschaftsgärtner Hand in Hand als Team. Meistens aber kümmerte sich jeder um seine fachlichen Schwerpunkte. So baute Marc-Aurel die Natursteinmauern, während Lennard für das Mondtor und das Setzen der Schrittplatten vor dem Tor zuständig war. Mit den Werkzeugen, die in diesem Jahr komplett vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden, kamen beide besser klar als erwartet. „Auch der Stein ließ sich prima bearbeiten“, ergänzte Marc-Aurel.

Gutes Zeitmanagement
Während des Ausputzens der Pflanzen und der Pflanzung begann Marc bereits mit den Sägearbeiten für die Holzbrücke, welche später über den Teich führt. Sie ist ein Pflichtmodul für den zweiten Wettbewerbstag und somit liegt das deutsche Team relativ gut in der Zeit. Die Holzarbeiten sehen nach einer großen Herausforderung aus und werden vermutlich einiges an Zeit kosten.

Im Interview nach dem ersten Wettbewerbstag, das ihr auch auf all unseren Social Media-Kanälen findet, meint Marc, die Mauer sei schneller hochgezogen gewesen als erwartet und er könne jetzt noch vier Stunden arbeiten. Entstanden ist eine für die Heimat der beiden, das Erzgebirge, typische Zwickelmauer, mit der sogar der mitgereiste sächsische Natursteinfachmann Jens Hildebrandt sehr zufrieden war. Ob die Zufriedenheit der sächsischen Experten – auch die beiden Chefs von Wirth & Wiener, Peter Thiele und Burkhard Wiener sowie einige Mitarbeiter, sind nach Shanghai geflogen – auch die 17 Juroren teilen, werden wir am Ende der vier Tage sehen. Marc-Aurel und Lennard haben sich sehr über den Applaus der sächsischen Fans zum Schlusssprint dieses Tages gefreut.

22.09.2026 - Opening Ceremony

Einzug der Nationen und kulturelle Highlights

Ein emotionaler Höhepunkt war der Einzug der Nationen: Unter großem Jubel präsentierten die jungen Talente ihre Flaggen und Trachten. Anschließend begeisterte Gastgeber China mit einer spektakulären Multimedia-Show, die Tradition und moderne Technik bis hin zu tanzenden Robotern miteinander verband.

Marc-Aurel Spalek und Lennard Weitzmann beim Einmarsch
WorldSkills 2026 Opening-Ceremony
Marc-Aurel Spalek und Lennard Weitzmann beim Einmarsch

Am Dienstagabend wurden die 48. WorldSkills in Shanghai feierlich eröffnet. Rund 1.400 junge Fachkräfte aus über 65 Ländern und Regionen kamen im Shanghai World Expo Cultural Center zum Auftakt der weltweit größten Berufsweltmeisterschaft zusammen.

WorldSkills 2026 Openening-Ceremony
WorldSkills 2026 Opening-Ceremony
WorldSkills 2026 Opening-Ceremony
WorldSkills 2026 Opening-Ceremony
WorldSkills 2026 Opening-Ceremony
WorldSkills 2026 Opening-Ceremony

Francis Hourant, Präsident von WorldSkills International, betonte die Bedeutung handwerklicher und technischer Fähigkeiten im Zeitalter der künstlichen Intelligenz: „Je smarter Maschinen werden, desto kreativer, widerstandsfähiger und mutiger müssen wir sein.“ Passend zum Motto der WorldSkills: „Master Skills change your Future“ – „Beherrsche eine Fertigkeit und gestalte deine Zukunft“.

Francis Hourant, Präsident von WorldSkills International

WorldSkills 2026 – Das umfangreiche Training für Shanghai

Zwei Landschaftsgärtner - Ein Ziel

Bis zur Weltmeisterschaft der Berufe in Shanghai trainieren Marc-Aurel Spalek und Lennard Weitzmann für den internationalen Wettbewerb im Skill Landscape Gardening – und dafür reicht Talent allein nicht aus.

Bei den WorldSkills zählt jedes Detail: Präzision, Kreativität, Teamwork, Geschwindigkeit und fachliches Können auf höchstem Niveau. Deshalb durchläuft das deutsche Team seit Anfang 2026 ein intensives Vorbereitungsprogramm mit Seminaren, Praxistrainings und Fachreisen in ganz Deutschland und Europa.

Beeindruckend dabei: Während Marc-Aurel seine Ausbildung bereits erfolgreich abgeschlossen hat, absolviert Lennard noch bis Juni 2026 seine Abschlussprüfungen – parallel zur intensiven Vorbereitung auf die WorldSkills in Shanghai.

Schwimmteiche & Naturpools bei Bionova

Wie entstehen moderne Schwimmteiche? Welche Pflanzen funktionieren langfristig? Und worauf kommt es bei Planung, Bau und Pflege an?
Beim Fachseminar der Firma Bionova tauchten Marc-Aurel und Lennard tief in die Welt nachhaltiger Wasseranlagen ein. Dabei ging es nicht nur um Technik, sondern vor allem um das Zusammenspiel von Gestaltung, Natur und Handwerk.

Inhalte des Trainings:

  • Bau von Schwimmteichen & Naturpools
  • Planung und technische Umsetzung
  • Bepflanzung und Pflegekonzepte
  • Nachhaltige Wasserlösungen im GaLaBau

Gerade bei internationalen Wettbewerben wie den WorldSkills sind vielseitige Kenntnisse gefragt – auch in Spezialbereichen wie Wasseranlagen.

Die Pflanze als lebendiges Baumaterial

Marc Aurel Spalek und Lennard Weitzmann

Marc-Aurel Spalek (l.) und Lennard Weitzmann, beide Wirth & Wiener GmbH Chemnitz

Pflanzen sind mehr als Dekoration, sie sind ein wesentliches Element im Landschaftsgartenbau. Bei der HEROS-Baumschule trainierte das Team den professionellen Umgang mit Gehölzen und Pflanzenmaterial. Denn bei den WorldSkills entscheidet oft die perfekte Ausführung über wenige Punkte Unterschied.

Schwerpunkte des Seminars:

  • Umgang mit wurzelnackten Pflanzen, Ballen- und Containerware
  • Auswahl und Lagerung von Pflanzen
  • Fachgerechte Pflanzung und Pflege
  • Bodenvorbereitung
  • Grundlagen des Pflanzschnitts

Das Ziel: Pflanzen nicht einfach setzen, sondern verstehen.

Holzbau & Vermessung in Heuchlingen

Tempo, Präzision und perfekte Teamarbeit: Beim Training mit Bundestrainer Johannes Gaugel in Heuchlingen wurde gebaut, gemessen und optimiert. Im Fokus stand der schnelle und saubere Bau eines Holzdecks – eine Aufgabe, wie sie auch bei internationalen Wettbewerben vorkommen kann. Hier wurde ausprobiert, getestet und immer wieder verbessert. Denn unter Wettbewerbsbedingungen zählt jede Minute.

Das Training:

  • Holzbau unter Zeitdruck
  • Präzises Vermessen
  • Teamarbeit auf Wettbewerbsniveau
  • Perfekte Ausführung bis ins Detail

Einen Einblick in das Training gibt Marc-Aurel in einem Schnelldurchlauf im folgenden Video: Zu YouTube

Pflanzenwissen & Gestaltungslehre in Dresden

Wie wirken Pflanzen zusammen? Welche Farben harmonieren? Und wie entstehen starke Gestaltungskonzepte? Gemeinsam mit einem Floristen in Dresden arbeiteten Marc-Aurel und Lennard an gestalterischen Grundlagen, die bei den WorldSkills eine immer größere Rolle spielen. Denn internationale Wettbewerbe bewerten nicht nur Technik, sondern auch Design, Wirkung und Kreativität.

Pflanzenkunde/ Gestaltungslehre mit Pflanzen mit einem Floristen in Dresden
Pflanzenkunde/ Gestaltungslehre mit Pflanzen mit einem Floristen in Dresden
Gemeinsam mit Florist und Landesmeister Sachsen 2019, Rocco Wustmann, erweitern Marc-Aurel und Lennard ihr Wissen rund um Gestaltung und Pflanzenwirkung.

Fachreise zur Chelsea Flower Show nach London

Die Chelsea Flower Show zählt zu den bekanntesten Garten- und Landschaftsausstellungen der Welt. Für das WorldSkills-Team war die Reise deshalb keine Freizeitfahrt, sondern eine echte Inspirations- und Lernreise. Vor Ort analysierten Marc-Aurel und Lennard internationale Showgärten, hochwertige Ausführungen und moderne Gestaltungstrends.

Fokus der Reise:

  • Internationale Garten- und Designtrends
  • Pflanzkombinationen und Farbwelten
  • Qualität und Präzision der Ausführung
  • Wirkung kompletter Gartenkonzepte


Die Eindrücke aus London liefern neue Ideen und Inspiration für die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Shanghai. Hier ist der offizielle Link zur Chelsea Flower Show.

WS Training Marc Aurel und Lennard bei der Chelsea Flowershow (6)

Der Weg zur Weltspitze

Die Vorbereitung auf die WorldSkills 2026 zeigt: Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner arbeiten nicht nur mit Pflanzen und Maschinen, sondern mit Kreativität, Technik, Präzision und Teamgeist. Marc-Aurel Spalek und Lennard Weitzmann investieren gemeinsam mit den sie Trainierenden, Partnerunternehmen und Branchen-Expertinnen und -Experten unzählige Stunden in die Vorbereitung – Road to Shanghai.
This is our Way.

WorldSkills 2026 - Qualifikation

Team Sachsen vertritt uns bei der WM in Shanghai

Der Weg zu den WorldSkills beginnt nicht erst im Flugzeug nach Shanghai,  sondern mit einer starken Leistung beim Landschaftsgärtner-Cup 2025 in Berlin.

Marc-Aurel Spalek und Lennard Weitzmann von der Wirth & Wiener GmbH aus Chemnitz sicherten sich im Britzer Garten den "Deutschen Meistertitel" im Garten- und Landschaftsbau und qualifizierten sich damit für die WorldSkills 2026 in Shanghai.

Mit starken Nerven, sauberer Ausführung und perfekter Abstimmung im Team überzeugten die beiden Auszubildenden die Jury gegen starke Konkurrenz aus ganz Deutschland.

Jetzt vertreten sie Team Germany im Skill Landscape Gardening auf der größten Berufe-Weltmeisterschaft der Welt – und gehören damit schon heute zu den besten Nachwuchs-Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner Deutschlands.

marc-aurel-spalek-und-lennard-weitzmann-aus-sachsen

Marc Aurel Spalek (r.) und Lennard Weitzmann, beide Wirth & Wiener GmbH in Chemnitz, setzten sich souverän durch, holten den Meistertitel nach Sachsen und sicherten sich die Qualifikation für die WorldSkills 2026 in Shanghai.

Team Sachsen Gewinner 2025 vor dem Gewerk

So sah das fertige Gewerk aus: Binnen 15 Stunden gestalteten sie ihre jeweils vier mal vier Meter große Fläche zu einem „kleinen, grünen Berliner Hinterhof“. 
Im Bild: (v. l. n. r.): Marc-Aurel Spalek, Lennard Weitzmann und Ludger Plaßmann (Jury-Sprecher).



Landschaftsgärtner-Cup 2025 Gewinner Platz 1-3

Mit Blick auf die WorldSkills 2026 starten die Sieger aus Sachsen nun gemeinsam mit dem zweitplatzierten Team – Noel Weber (Westenfelder Garten- und Landschaftsbau GmbH, Eggenstein-Leopoldshafen) und Ruben Soares (Zufahl Faszination Garten GmbH & Co. KG, Gottmadingen) – in ein intensives Trainingsprogramm. Die Einbindung der Zweitplatzierten ist dabei bewusst gewählt: So stehen sie als Ersatz bereit, falls einer der Erstplatzierten ausfallen sollte.

Die Punkteplatzierungen und die Pressemeldung gibt es hier.

Weitere Informationen:

Spannende Videos und kurze Eindrücke zum Wettbewerb gibt es auf unseren Social-Media-Kanälen – schaut gerne vorbei auf:

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Hintergrundinformationen

Organisation Deutschland

WorldSkills Germany engagiert sich als starker Partner für die duale Ausbildung und schafft Perspektiven für junge Talente, ihre berufliche Leidenschaft auf höchstem Niveau zu entfalten. Die sogenannten Bundesteams setzen sich aus den besten Teilnehmenden der nationalen Auswahlwettbewerbe zusammen – sie vertreten Deutschland bei den internationalen Berufswettbewerben. Berufsübergreifend übernimmt WorldSkills Germany dabei die Koordination und Organisation – vom Auswahlverfahren bis zum großen Auftritt auf der Weltbühne.

Organisation International

WorldSkills 2022

Freut euch mit uns auf spannende Wettbewerbe der weltbesten Auszubildenden. Unter dem Dach der WorldSkills International werden junge Wettbewerberinnen und Wettbewerber aus über 70 Nationen in über 60 Berufen, den Skills, um die Besten der Besten untereinander ermittelt. Circa 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ringen alle zwei Jahre in verschiedenen Ländern um die Weltmeister-Medaillen - da ist Spannung garantiert.

Shanghai - Stadt und Leute

WorldSkills Shanghai 2026

Shanghai ist eine dynamische Megacity an der Ostküste Chinas – ein Ort, an dem Tradition und Zukunft nahtlos ineinandergreifen. Die Stadt beeindruckt mit einer spektakulären Skyline, historischen Tempeln, lebhaften Gassen und innovativer Architektur.

Eine lebendige Kulturszene mit Museen, Galerien, Opernhäusern und Festivals sorgt für Inspiration auf Schritt und Tritt. Die Stadt pulsiert – und bleibt unvergesslich. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, in die vielfältige Esskultur einzutauchen – von traditionellen Garküchen über kantonesische Dim-Sum-Häuser bis hin zu internationaler Spitzengastronomie.

Die Menschen in Shanghai verkörpern den dynamischen Charakter der Stadt: zielstrebig, zukunftsorientiert und zugleich tief in kulturellen Traditionen verwurzelt. Im Alltag einer Metropole mit über 24 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner zeigt sich ein hohes Maß an Organisation und Effizienz – sichtbar in der technisierten Infrastruktur, im Mobilitätsverhalten und im Umgang mit digitalen Diensten.
Besucherinnen und Besucher erleben die Bevölkerung meist aus einer distanzierten, aber respektvollen Perspektive: zurückhaltend im Auftreten, höflich im Umgang und offen gegenüber internationalen Gästen – besonders bei globalen Ereignissen wie den WorldSkills.

Im September herrscht in Shanghai angenehmes Spätsommerwetter mit durchschnittlichen Tageshöchstwerten um die 25 °C. Die Luft ist größtenteils mild und feucht, mit gelegentlichen Regenschauern – perfekt also für ein Großevent wie die WorldSkills, die Weltmeisterschaft der Berufe.

Bildquellen auf dieser Seite: PPBraun/Reidel/VGL Sachsen

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