Täglich begegnen uns auf der Baustelle Situationen, in denen wir körperlich gefordert sind. Heben, Tragen oder Schaufeln gehören im Garten- und Landschaftsbau zum Alltag. Damit aus der täglichen Belastung langfristig keine Probleme für Rücken, Gelenke oder Muskulatur entstehen, kommt es auf die richtige Technik und einen bewussten Umgang mit dem eigenen Körper an.
Besonders in der Ausbildung ist es wichtig, früh auf ergonomisches Arbeiten zu achten. Wer Bewegungen sauber ausführt und Hilfsmittel sinnvoll nutzt, kann Verletzungen und Fehlbelastungen vorbeugen.
Heben und Tragen – was sagt der Arbeitsschutz?
Die Berufsgenossenschaften – insbesondere die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) geben Orientierungswerte und Empfehlungen für das sichere Heben und Tragen von Lasten.
Wichtig dabei: Diese Werte sind keine festen Grenzwerte, sondern dienen zur Einschätzung der körperlichen Belastung im Arbeitsalltag.
Entscheidend sind immer mehrere Faktoren:
- Wie häufig gehoben oder getragen wird
- Wie schwer die Last ist
- Welche Körperhaltung eingenommen wird
- Wie nah die Last am Körper geführt wird
- und die individuelle körperliche Belastbarkeit
Aus Sicht des Arbeitsschutzes gilt grundsätzlich: Schwere Lasten sollten möglichst reduziert oder durch Hilfsmittel unterstützt werden. Besonders bei häufigem Heben können hohe Gewichte den Rücken, die Gelenke und die Muskulatur dauerhaft belasten.
Weitere Informationen zu ergonomischem Arbeiten, körperlicher Belastung und sicherem Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau stellt die SVLFG auf ihrer Website bereit.
Speziell für Frauen in der Grünen Branche gibt es zusätzliche Informationen unter dieser Seite.